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Trägermodell

Die selbstständigen, zum Teil gemeinnützigen Vereine, GbR’s und andere Einrichtungen sind Mitglieder und Mieter des Trägervereins (cuba e.V). Alle Projekte (Vereine oder Initiativen) organisieren ihr Programm, ihr Personal und ihre Finanzen selbst.
Zu den Aktivitäten des Trägervereins gehören

  • das Kunst und Kulturangebot (cuba-cultur)
  • die unabhängige Sozialberatung (sic - Sozialbüro im cuba) und
  • die Arbeitslosenberatung im cuba

die seit Beginn wichtige Bestandteile der Angebote des Hauses sind.

Die Organisationsform als Projektehaus mit eigenständigen Vereinen und Initiativen stellt unter den Sozio- kulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen eher eine Ausnahme dar.

Die Organisationsform erlaubt:
  • überschaubare Arbeitseinheiten
  • eine Breite von inhaltlichen Ansätze
  • ein Neben- und Miteinander von bezahlten MitarbeiterInnen und bürgerschaftlichem Engagement
  • ein hohes Maß an Selbstverwaltung und Mitbestimmung
  • große Offenheit für neue Thematiken und Initiativen
  • sowohl Risiken als auch Entwicklungsmöglichkeiten stärker zu verteilen.


Die cuba-Kneipe (CUBA NOVA) ist privatwirtschaftlich organisiert und hat einen gesonderten Mietvertrag mit der Eigentümergemeinschaft des Hauses. Sie ist als Kommunikationsstätte wie Veranstaltungsort eine wichtige Ergänzung für die Angebote des Hauses.

Raum für Neues

Für eine ganze Reihe von Projekten, Vereinen und gewerblichen Einrichtungen war das cuba in 25 Jahren eine Durchgangsstation in ihrer Gründungs- und Erprobungsphase: z.B. für einen Verlag, ein Jazzmagazin, eine Computerfirma, eine Sprachschule, einen Reiseveranstalter, den Bürgernetzverein büne, das Eine- Welt-Forum und für das damalige cuba-Kino, das seit 1997 als Cinema ein eigenes Kino in Münster an der Warendorfer Straße betreibt.

Das Haus

1988 wurde das Haus ohne Städtebaufördermittel hauptsächlich durch Mittel der Eigentümergemeinschaft (Familie Köhne), Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM), kleinere städtische Zuschüsse, Mittel der Aktion Sorgenkind sowie durch eine große Eigenleistung der Projekte umgebaut. Im Jahr 2000 wurde mit Städtebaufördermitteln des Landes NRW und der Stadt Münster eine umfassende Modernisierung des Veranstaltungsbereiches vorgenommen. Weitere Investitionen brachten einen behindertengerechten barrierefreien Zugang, einer Regenwassernutzungsanlage, einer Photovoltaikanlage und weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung im Rahmen des Konjunkturprogramms. Das Investitionsvolumen seit dem Einzug beträgt ca. 2 Mio. Euro.
Das cuba hat etwa 2.000 qm Fläche mit einem Veranstaltungsraum, verschiedenen Seminar- und Gruppen- räumen und Proberäumen für Musik. Das cuba stellt nach vorheriger Absprache einen Teil seiner Räume, z.B. die Bühne (BLACK BOX) auch externen Gruppen kostengünstig zur Verfügung.

Arbeitsplätze

Arbeitsplätze schaffen und die eigene Erwerbsperspektive mit inhaltlich sinnvoller Tätigkeit verbinden, hat das cuba von Anfang an geprägt. Das cuba und seine Mitgliedsprojekte haben sich mittlerweile zu einem kleinem mittelständischen Betrieb entwickelt und bieten feste Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit für 45 Personen, befristete Stellen für 15 Personen und für ca. 150 Personen Aushilfstätigkeiten bzw. Honorartätigkeit, z.B. als KursleiterInnen.
Im Rahmen von Hochschulausbildungen ist das cuba zu einem wichtigen Praktikumsplatz geworden.

Finanzen und kommunale Förderung

Die chronische Finanznot der Anfangsjahre bewirkte eine Findigkeit in der Suche nach Fördermöglichkeiten und Finanzierungskonzepten. Neben der Weiterentwicklung und wirtschaftlichen Festigung der Mitgliedsprojekte werden sowohl die Infrastruktur als auch das Angebot des cuba durch öffentliche Zuwendungen unterstützt. Zunächst kamen diese aus Beschäftigungsprogrammen des Arbeitsamtes und des Sozialamtes.
Seit 1991 gibt es einen städtischen Betriebskostenzuschuss und seit 1995 eine zusätzliche Förderung für Programm und Projekte des Kulturbereiches durch die Stadt Münster sowie die Förderung des Sozialbüros und der Arbeitslosenberatung.
Der Trägerverein hat einen jährlichen Umsatz von ca. 450.000 Euro, wovon ca. 120.000 Euro aus dem städtischen Kulturhaushalt, 130.000 Euro aus dem Sozialhaushalt und einigen Landesmitteln stammen. Der Rest sind eigenerwirtschaftete Mittel, hauptsächlich die Mieten der beteiligten Projekte.
Durch den kleinen Veranstaltungsraum ist es nur bedingt möglich, einen größeren Anteil an Veranstaltungseinnahmen zu erzielen.
Das Gesamthaus hat einen Umsatz von ca. 3,5 Mio. Euro. Vorübergehende Beschäftigungsförderungen wie ABM und ASH, die zu Anfangszeiten des cuba wichtig waren, spielen keine Rolle mehr.

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